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MINT-Potentiale entdecken – fördern – ausschöpfen

Zwei Kinder gestalten gemeinsam an einem Laptop ein 3D-Modell und sammeln praktische Erfahrungen mit digitaler Technik.

Neue Zugänge zu MINT-Bildung schaffen

 

Mit dem Projekt „MINT-Potentiale entdecken – fördern – ausschöpfen“ entwickelt das zdi-Netzwerk :MINT im Rhein-Sieg-Kreis seine Angebotsstruktur weiter, um noch mehr Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern.

MINT-Bildung bedeutet dabei mehr als die Vermittlung einzelner Fachinhalte: Im Mittelpunkt stehen Neugier, Kreativität, Problemlösekompetenzen und die Möglichkeit, eigene Interessen und Fähigkeiten durch praktisches Erproben zu entdecken. Ein breiter Bildungsbegriff ermöglicht es, unterschiedliche Zugänge zu schaffen und MINT mit den Lebenswelten junger Menschen zu verbinden.

Bisherige Angebotsstrukturen erreichen nicht alle Kinder und Jugendlichen gleichermaßen. Daher werden im Rahmen des Projekts neue Zugänge entwickelt und bestehende Formate weiter angepasst, damit MINT-Angebote vielfältiger, zugänglicher und näher an den unterschiedlichen Lebenswelten junger Menschen gestaltet werden können.

Ziel des Projekts ist es, neue Kooperationen aufzubauen, bestehende Netzwerke weiterzuentwickeln und MINT-Bildung noch stärker an den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden auszurichten.

 

Mehr Teilhabe durch neue MINT-Zugänge

Im Mittelpunkt stehen junge Menschen, die durch bestehende Angebotsstrukturen bisher weniger erreicht werden konnten.

Dazu gehören insbesondere:

  • Schülerinnen und Schüler an weiterführenden Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen,

  • junge Menschen in Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Durch gezielte Kooperationen und praxisnahe Angebote werden neue Möglichkeiten geschaffen, MINT zu entdecken und eigene Potenziale zu entfalten.

 

MINT-Angebote an Schulen weiterentwickeln

Gemeinsam mit weiterführenden Schulen werden praxisorientierte MINT-Angebote entwickelt, die stärker mit der Lebenswelt der Jugendlichen und ihren Zukunftsperspektiven verbunden sind.

Geplant sind unter anderem:

  • MINT-AGs und Wahlpflichtangebote,

  • Projekte mit regionalen Unternehmen,

  • praxisnahe Aufgaben und Fragestellungen aus unterschiedlichen MINT-Bereichen,

  • Angebote zur Berufs- und Studienorientierung.

Durch die Verbindung von Schule, Wirtschaft und außerschulischer Bildung entstehen neue Möglichkeiten, Jugendliche für MINT-Themen zu interessieren und ihre Potenziale sichtbar zu machen.

 

MINT in der Offenen Kinder- und Jugendarbeit verankern

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Hier sollen niedrigschwellige MINT-Angebote entstehen, die unabhängig von bisherigen Bildungserfahrungen einen Zugang zu technischen, digitalen und naturwissenschaftlichen Themen ermöglichen.

Mögliche Formate sind:

  • Workshops zu Programmierung, Robotik, Elektronik oder 3D-Druck,

  • kreative Technik- und Forschungsprojekte,

  • Ferienangebote und regelmäßige Nachmittagsformate.

Darüber hinaus werden pädagogische Fachkräfte unterstützt und qualifiziert, um MINT-Themen dauerhaft in ihre Arbeit integrieren zu können.

 

Frühzeitig Interesse wecken: Kooperationen mit Offenen Ganztagsschulen ausbauen

Bereits im Grundschulalter entstehen Interessen und Selbstbilder, die spätere Bildungs- und Berufsentscheidungen beeinflussen können.

Durch den Ausbau von Kooperationen mit Offenen Ganztagsschulen (OGS) sollen Kinder frühzeitig mit MINT-Themen in Kontakt kommen und positive Erfahrungen mit Forschen, Experimentieren und technischem Gestalten sammeln.

Gemeinsam mit OGS-Trägern und weiteren Partnern werden Angebote entwickelt, die unter anderem umfassen:

  • Forscher- und Experimentierangebote,

  • Programmier- und Robotikprojekte,

  • regelmäßige MINT-AGs,

  • Besuche außerschulischer Lernorte,

  • Qualifizierung und Unterstützung des pädagogischen Personals.

 

Gemeinsam MINT-Bildung weiterentwickeln

Damit die neuen Angebote nachhaltig wirken können, wird auch das zdi-Netzwerk :MINT im Rhein-Sieg-Kreis weiter gestärkt.

Dazu gehören der Ausbau von Kooperationen, regelmäßige Austauschformate sowie die Weiterentwicklung von Qualitätsstandards und digitalen Strukturen.

So entsteht ein Netzwerk, das gemeinsam neue Wege geht, um mehr junge Menschen für MINT zu erreichen und ihnen vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung ihrer Potenziale zu eröffnen.

 

MINT-Potentiale entdecken – fördern – ausschöpfen

Junge Menschen bringen unterschiedliche Interessen, Perspektiven und Fähigkeiten mit. Das Projekt schafft neue Möglichkeiten, diese Potenziale zu entdecken, zu fördern und für die Zukunft nutzbar zu machen.

 

Ansprechpartnerin für das Projekt:

Charlotta Quidde

Rhein-Sieg-Kreis
Regionales Bildungsbüro, Amt 40.31
Kaiser-Wilhelm-Platz 1, 53721 Siegburg
Telefon: 02241 / 13-3049
E-Mail: 

 

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